Benutzeranmeldung
Projekt
Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) verursachen nicht nur mehr als ein Viertel der betrieblichen Ausfallzeiten, sie haben auch Einfluss auf Qualität und Produktivität. Gleichzeitig besteht eine humane und gesetzliche Fürsorgepflicht auf Unternehmensseite, die vor dem Hintergrund der weiteren demografischen Entwicklung zunehmend von einem Fürsorgeinteresse begleitet werden dürfte. Hier mit geeigneten Konzepten und Werkzeugen einen positiven Beitrag zu leisten, ist Ausgangspunkt des Projektes KoBRA, das sich im Bereich der Verbreitung ergonomischen Anwendungswissens und seiner Implementierung in bestehende betriebliche Prozesse bewegt und sich dabei vor allem auf Tätigkeiten in den Produktionsbereichen bezieht.
KoBRA zielt dabei darauf, Unternehmen im Hinblick auf die Einführung einer sogenannten konzeptiven Ergonomie zu unterstützen, die anders als der korrektive Ansatz, in einem frühen Stadium der Produktionsfestlegung, möglichst schon im Prozess der Produktentwicklung einsetzt und damit kostengünstig und nachhaltig die ergonomische Gestaltungsgüte verbessert.

Überblicksdarstellung KoBRA-Projekt
Durchgeführt wird KoBRA mit unterschiedlich großen Unternehmen der Automobil- und Metallindustrie sowie Vertretern von Wissenschaft, Verbänden und anderen überbetrieblichen Supportpartnern, wie der DGUV mit ihrer Forschungsinstitution BGIA, arbeitsmedizinischen Diensten und Krankenkassen.
Copyright
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